Das Adonisröschen
lat.: Adonis vernalis
- Volkstümliche Bezeichnung: Feuerröschen, Sonnenröschen, Teufelsauge
- Botanisches: es gehört zur Familie der Hahnenfußgewächs (Ranunculaceae)
Sie ist ein Adonis unter den Pflanzen und leider ein immer seltener Frühlingsbote, der dem Naturschutz untersteht. An sonnigen, felsigen Talhängen erscheinen zunächst im April die flaumigen Blütenknospen an aufrechten kurzen Stengeln. Sobald die Sonne scheint, öffnen sie sich immer dem Licht zugewendet zu seidig glänzenden, leuchtendgelben Blütensternen von 4-7 cm Durchmesser. Erst später, wenn die Stengel 20-30 cm hoch sind, sprießen die fiederteiligen Blättchen mit fadenförmigen Zipfeln. Im Herbst verbreiten die Ameisen die winzigen, nußähnlichen Früchtchen. Die ganze Pflanze enthält herzaktive Wirkstoffe, die jenen der Strophantussamen ähnlich sind. Das Adonisröschen kann nicht angebaut werden. In Osteuropa wird es häufig und zum Beispiel in Russland viel medizinisch verwendet. In der Homöopathie leistet es große Dienste. Die Pflanze ist sehr giftig.
ACHTUNG Naturschutz ! Für diese Pflanze besteht ein Pflückverbot !
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Die Trockenrasenbiotope auf den Oderhängen entlang der Niederung beherbergen seit der letzten Eiszeit eine aussergewöhnliche, teilweise zentralasiatische (pontische) Steppenvegetation. Hier wachsen das wärmeliebende Frühlings- Adonisröschen oder die Sandnelke, der Kreuzenzian oder das Dreizähnige Knabenkraut. Die Oderhänge gelten als das nördlichste Verbreitungsgebiet des Adonisröschens in Deutschland.
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