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Die Kopernikus Apotheke
Alexej-Leonow-Strasse 2a
15236 Frankfurt (Oder)
E-Mail: diekopernikusapotheke@t-online.de
Telefon: (03 35) 5 00 55 67
Fax: (03 35) 5 00 55 69
Das Forum der Kopernikusapotheke

Wir möchten Sie hier in regelmäßigen (monatlichen) Abständen zu saisonalen Schwerpunktthemen informieren.
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Frage:
Sobald die ersten Sonnenstrahlen rauskommen, beginnt meine Haut zu jucken und es bilden sich kleine Pickelchen. Kann es sich bei mir um eine Sonnenallergie handeln und was kann ich dagegen tun?

Antwort:
Tatsächlich kann es sich bei Ihrem geschilderten Problem um eine Reaktion auf die Sonnenbestrahlung , eine sogenannte "Sonnenallergie" handeln.
Was aber genau die Ursache in Ihrem Fall ist, kann nur ein Dermatologe feststellen.
Es gibt verschiedene Ursachen und verschiedene Hautreaktionen, die häufigste ist jedoch die Verbindung Sonnenlicht und UV- Filter z.B. in Sonnencremes.
Diese Form ist besonders tückisch, denn wer nicht weiß das er unter einer Sonnenallergie leidet, und sich im "guten Glauben" mit Sonnencreme schützt, kann so erst recht eine Hautreaktion auslösen. Der Dermatologe kann mit Hilfe von verschiedenen Testmöglichkeiten erkennen, welche UV- Filter oder Inhaltsstoffe in Verbindung mit dem Sonnenlicht allergische Reaktionen auslösen.
In Apotheken bekommen Sie dann spezielle Sonnenschutzmittel, welche ohne die allergieauslösenden Stoffe auskommen und speziell bei zu Sonnenallergie neigenden Hauttypen eingesetzt werden. Einem Sonnenbad steht dann nichts mehr im Weg.
10 bis 20% der Bevölkerung leiden an einer polymorphen (vielschichtigen) Sonnendermatose. Dabei bilden sich hauptsächlich an den ersten Sonnentagen stark juckende und unregelmäßig verteilte Hautausschläge, welche durch die
UV A- Strahlung (seltener durch die UV B- Strahlung) ausgelöst werden.
Bei leichteren Formen können Lichtschutzmittel mit hohen Lichtschutzfaktoren (ohne Duftstoffe und mechanischem Lichtfilter) Abhilfe schaffen.
Bei schweren Formen der Lichtdermatose kann der Dermatologe versuchen, durch 2 verschiedene Bestrahlungsverfahren die Haut an die Sonne zu gewöhnen. Vor dem Urlaub eingenommene Antihistaminika, Beta- Carotin und Calciumpräperate helfen der Haut sonnenresistenter zu werden.
Eine weitere bekannte Form der Sonnenallergie ist die "Mallorca-Akne", die durch Sonnenlicht plus Lipide und Emulgatoren in den Sonnencremes ausgelöst wird. Diese Mallorca-Akne ist gekennzeichnet durch juckende Knötchen im Bereich der Haarbalge, am Halsausschnitt, an den Oberarmen und der Schulterregion. Durch lipidfreie und emulgatorfreie Sonnenschutzmittel kann vorgebeugt werden.
Schließlich können auch bestimmte Medikamente bei Sonnenbestrahlung allergische Reaktionen der Haut auslösen. Bei einigen Arzneimitteln ( z.B. Johanniskraut) wird ausdrücklich im Beipackzettel hingewiesen. Also fragen Sie bei Unklarheiten Ihren Arzt und/oder Apotheker.
Mögliche Verursacher sind:
- bestimmte Blutdrucksenker
- Psychopharmaka (besonders Johanniskraut)
- Antibiotika
- Antidiabetika
- Antiepileptika und Antiparkinsonpräperate

Der behandelnde Arzt kann versuchen, auf einen "sonnenunempfindliches" Medikament umzustellen.
Ein wichtiger Fakt noch zum Schluß:
Es ist nicht nachgewiesen, daß Sonnenallergie alleine zu Hautkrebs führen kann. Im Gegenteil, da sich die meisten Patienten eher weniger in der Sonne aufhalten, ihre Haut durch sehr gute Mittel permanent schützen und so dem Risikofaktor Nr.1 Sonnenbrand und UV- Strahlung vorbeugen.
Falls Sie weitergehende Fragen oder Wünsche haben, wenden Sie sich vertrauensvoll an uns.

Das Team Ihrer Die Kopernikus Apotheke.

 

Frage:
Seit kurzem leide ich an starken Niesanfällenund die Augen tränen und sind oft zugeschwollen. Ich vermute es könnte Heuschnupfen sein. Was kann ich selbst tun? Muß ich unbedingt einen Arzt aufsuchen und wie kann es eigentlich dazu kommen?

Antwort:
Ihre Beschwerden deuten tatsächlich auf eine allergische Reaktion hin. Um aber Gewißheit zu bekommen, sollten Sie Ihren Hausarzt oder noch besser einen Allergologen aufsuchen.
Durch gezielte Diagnoseverfahren sucht er nach dem Auslöser, indem er Allergen-Extrakte auf ein Pflaster oder direkt auf die Haut aufbringt. Anhand der Reaktion kann er genau feststellen, welcher Stoff z.B. Birkenpollen, Katzenhaare usw. Ihre Beschwerden verursacht hat.
Aber wie kommt es nun zu Allergien?
Der Körper hält verschiedene Substanzen, z.B. Blütenpollen, Kot von Hausstaubmilben, Tierhaare, Duftstoffe, Konservierungsmittel, Lebensmittel wie Mehl oder Milch, Metalle wie Nickel (insgesamt 20000 verschiedene) für gefährliche Stoffe und bildet Antikörper gegen diese Fremdstoffe.
Diese Antikörper setzen sich an Mastzellen in Blut und Körpergewebe, besonders an Haut und Schleimhaut fest.
Bei wiederholtem Kontakt mit diesem vermeintlich "gefährlichem Stoff" platzen die Mastzellen und verschiedene Entzündungsstoffe werden freigesetzt. Der Bekannteste ist darunter das Histamin.
Jetzt kommen die Reizungen zu Nase und Augen, Niesanfälle, laufende Nase, Augenschwellungen oder Atemnot sind die Folge.
Aber warum jetzt der eine an einer bestimmten Allergie erkrankt und ein anderer nicht, konnte von der Wissenschaft noch nicht bestimmt werden.
Ist eine eindeutige Diagnose gestellt worden, muß entsprechend behandelt werden.

1. Den allergieauslösenden Stoff möglichst meiden z.B. Haustiere abschaffen. Das ist jedoch bei einer Pollenallergie fast unmöglich.

2. Mit Arzneimitteln die Symptome lindern.

  • Cortison hemmt die akute Entzündung, z.B. als Spray bei allergischen Asthma, als Salbe bei Hautbeschwerden (rezeptpflichtig)
  • Antihistarninika unterdrücken die Wirkung der Entzündungsstoffe, indem deren Freisetzung verhindert wird, z.B. als Tabletten innerlich (Lorano, Fenstil-Dragees - freiverkäuflich) als Nasenspray oder Augentropfen lokal (Livocab, Vividrin - freiverkäuflich)

3. Mit einer Hyposensibilisierung den Körper an den allergieauslösenden Stoff gewöhnen. Die Allergene werden in Mini-Dosen gespritzt und die Dosis wird regelmäßig erhöht, bis der Organismus sich daran gewöhnt hat.
Der Patient reagiert während der Saison nicht mehr allergisch.

 

Frage:
Gutes Essen" = "Gutes Essen?

Antwort:
Unter " Gutes Essen" verstehen die meisten eher die Quantität einer Mahlzeit , als die Qualität. Aber dies macht gerade den großen Unterschied zwischen " Gutes Essen und " Gutes Essen aus"!
Wer geistig und körperlich fit sein will und muß, sollte dafür sorgen, daß seine Energiespeicher im Körper voll geladen sind und es auch bleiben. Der Körper eines jeden Menschen verfügt nämlich über eine Art Energiespeicher ähnlich wie ein Akku. Ist der Akku leer, dann machen sich Lustlosigkeit, Abgeschlagenheit, Müdigkeit und Krankheit bemerkbar. Dies wird durch Nährstoff- und Vitamindefizite hervorgerufen. Alleine viel essen lädt den körpereigenen Akku nicht auf. Durch die richtige Auswahl von Speisen kann jeder seine Energiedepots wieder aufladen.
Die Energie, die unsere Körper benötigt, bezieht er aus den energieliefernden Nährstoffen z.B. Fett, Kohlenhydraten und Eiweiß. Diese 3 Hauptnährstoffe werden im Körper durch chemische Reaktionen in energiereiche Speicherstoffe umgesetzt. Wir sagen dazu, sie werden im Körper verbrannt. Ein Teil der freigesetzten Energie wird für den Wärmehaushalt unseres Körpers benötigt um die Körpertemperatur konstant zu halten. Ein anderer Teil wird für Atmung, Gehirn , Herztätigkeit, Verdauung und Bewegungsabläufe verbraucht. Der 3. Teil wird als Körperfett eingespeichert.
Allein diese 3 Grundstoffe können die Energieakkus des Körpers aber nicht auffüllen. Wer also viel und reichhaltig ißt, hat noch lange nicht viel Power. Die richtige Kombination dieser 3 Grundstoffe in Verbindung mit Mineralien und Vitaminen regen unsere Lebensgeister an und lassen uns mit Elan und Kraft durchs Leben gehen. Wer sich ausgewogen ernährt fühlt sich länger fit in Körper und Seele.
Da jeder Mensch anders ist als der andere, besitzt auch ein jeder andere Verhaltensweisen z.B. läuft langsamer oder schneller, treibt mehr oder weniger Sport, ist beruflich mehr oder weniger körperlichen oder geistigen Streß ausgesetzt. Dadurch besitzt auch jeder Mensch ein anderen Energiehaushalt.
Der persönliche Energiehaushalt kann mit Hilfe eines einfachen Kontrolleinstrumentes zu Hause bestimmt werden, der Waage. Bleibt das Gewicht über längere Zeit konstant, entspricht unsere Energiezufuhr dem Energieverbrauch. Große Gewichtsschwankungen deuten auf eine unstimmige Enegiebilanz hin. Durch jahrelange falsche Diäten oder FDH- Kuren, wird der Stoffwechsel des Körpers herunter gefahren und der Energieverbrauch abgesenkt. Dadurch kommt der Jojoeffekt nach der Diät oder eine lebenslange Diät, um nicht zu zunehmen ,zustande. Um den Stoffwechsel und dadurch den Energieverbrauch des Körpers wieder auf Touren zu bringen, bleibt nur Sport übrig, da Muskelgewebe mehr Energie im Ruhezustand verbraucht als anderes Gewebe. Schon eine ¾ Std. tägliches langsames kontinuierliches Fahrrad fahren auf dem Hometrainer genügen um Fettreserven zu verbrennen und Muskelgewebe aufzubauen. Man sollte gleichmäßig dabei treten und sich die ganze Zeit mit jemand unterhalten können, also nicht " aus der Puste" kommen. Dies wäre nämlich der falsche Weg.
Der nächste wichtige Schritt ist eine wirklich dauerhafte Umstellung der Ernährungsgewohnheiten. Natürlich muß man dann auf nix verzichten und den Rest des Lebens nur noch Magerquark und Gemüse essen!!!! Es geht um eine gesunde und leckere Ernährung nach dem Motto" Schlemmen Sie sich gesund und fit".
Tips:

  • Fettzufuhr reduzieren ( kochen und braten ohne oder mit wenig Fett, da Fett alleine kein Geschmacksträger ist)
  • ausreichend hochwertiges Eiweiß zuführen ( Milch, Ei, Soja
  • Energiebedarf hauptsächlich aus Kohlenhydraten decken
  • Essen auf mehrere kleiner Mahlzeiten aufteilen
  • Mind. 2-3 ltr. Kalorienarme Flüssigkeit zuführen
  • Auf die Qualität der Nahrungsmittel achten( Vitamingehalt)
  • und nicht überall wo Diät drauf steht ist auch Diät drin ( Vergleich der Angaben auf Packungen besonders ob Fett in der Trockenmasse oder Fettgehalt absolut angegeben ist.

Wer mehr zu diesem Thema erfahren möchte, kann am 13.03.2002 um 16Uhr zu unserer Kundenveranstaltung in Zusammenarbeit mit dem Ernährungstrainer Dirk Leitner kommen. Diese Veranstaltung findet im Ärztehaus Leipziger Str.53, Raum 110 in Ffo statt. Vorherige Anmeldung ist notwendig, da die Platzkapazität begrenzt ist.

 

Frage:
Thema: Teufelskralle- Ich habe schon oft von der Wirkung der Teufelskralle gehört. Was hat das wirklich auf sich und ist es tatsächlich ein wirksames Medikament ohne Nebenwirkungen?

Antwort:
Die Teufelskralle hat in den vergangenen Jahren tatsächlich an großer Bedeutung in der Schmerz- und Rheumatherapie gewonnen. Besonders, weil sie eine pflanzliche wirksame Alternative zu den chemischen Wirkstoffen ist.
Ihren "mystisch" klingenden Namen hat die Heilpflanze, die in den Halbwüsten der Kalahari im südlichen Afrika beheimatet ist, von den verholzten mit Widerhaken versehenen Früchten. Verwendet werden jedoch die geschnittenen und getrockneten kartoffelähnlichen Speicherwurzeln.
Die schmerzstillende Wirkung ist auf die Hemmung der Bildung von schmerz- und entzündungsauslösenden körpereigenen Stoffen zurückzuführen. Damit hat die Pflanze den gleichen Wirkmechanismus wie die neusten Antirheumatika.
Arzneimittel mit Teufelskrallenextrakten haben eine gute Verträglichkeit, deshalb ist eine Langzeittherapie problemlos möglich.
Bei bestehenden Magen und Zwölffingerdarmgeschwüren und Gallensteinleiden ist aber vor der Einnahme unbedingt eine Arztrücksprache notwendig.
Nebenwirkungen und Wechselwirkungen mit anderen Medikamenten sind keine bekannt. Die Einnahme dieses pflanzlichen Arzneimittels kann sogar eine Dosisreduktion von anderen Antirheumatika bewirken ( Wichtig: nur nach Absprache mit dem behandelnden Arzt).
Neben der schon genannten Wirkung als Antirheumatikum kann man die Teufelskralle auch zur Appetitanregung verwenden. Zu beachten ist jedoch eine Einnahme immer zu den Mahlzeiten. Besonders magenempfindliche Patienten sollten dies berücksichtigen.
Wenn sie sich ein Teufelskrallenpräparat kaufen möchten, sollten sie unbedingt bedenken, daß solche Präparate in den Supermärkten hoffnungslos unterdosiert sind. Es wird eine Tagesmenge von ca. 4,5g Teufelskralle gefordert, um eine optimale schmerz- und entzündungshemmende Wirkung zu erreichen. Unsere Apotheke hält hochdosierte Präparate der Teufelskralle für sie vorrätig.
Außerdem ist es noch wichtig zu wissen, daß eine Wirkung erst nach ca. 3 Wochen eintritt. Dies ist bei vielen gut wirksamen pflanzlichen Arzneimitteln ebenfalls so.
Zu weiteren Fragen rund um die Teufelskralle und natürlich auch zu anderen Themen stehen wir ihnen selbstverständlich zur Verfügung.

 

Frage:
Thema: "Oh es riecht gut....- Traditionelle Weihnachtsgewürze"

Antwort:
Es ist schon wieder Adventszeit, in der Küche duften Plätzchen und andere Weihnachtsleckereien, auf dem Weihnachtsmarkt steigt uns der Glühweinduft in die Nase, aber dabei ist kaum bekannt, daß die weihnachtlichen Gewürze auch voller Heilkräfte stecken.

Zimt - ist wohl das bekannteste der Gewürze und kann außer im Zimtstern auch medizinisch verwendet werden. Bei Appetitlosigkeit, leichten krampfartigen Beschwerden im Magen- Darm Bereich, Völlegefühl und Blähungen kann eine Tasse heißer Zimt-Tee helfen. Dazu wird 1 Teel. Zimt mit siedendem Wasser übergossen und nach 10- 15min durch ein Teesieb gegeben.
Das Öl im Zimt wirkt bakterien- und pilztötend und kann innerlich zur Blutstillung eingenommen werden. Äußerliche Anwendung verbessert die Wundheilung. In der Volksmedizin wird dem Zimt sogar ein gewisse potenzsteigernde Wirkung zugesprochen.
Selbst in Kosmetika wird Zimtrinde aufgrund seiner UV- filternden Eigenschaften in Sonnenschutzcremes verwendet. Duftkerzen mit Zimtaroma bieten Schutz vor blutsaugenden Insekten im Sommer.

Anis - ist ein weiteres Weihnachtsgewürz mit heilenden Kräften. Wer also gern Anisplätzchen ißt, tut seiner Gesundheit was Gutes. Es fördert die Verdauung, lindert krampfartige Beschwerden im Magen- Darm- Trakt und als Tee wirkt es schleimlösend und lindert den Hustenreiz. Deshalb findet sich Anis in den meisten Magen- und Darm- Tees und Husten- und Bronchialtees wieder.

Sternanis- wird seltener medizinisch verwendet, wobei er ähnliche Verwendung wie der Anis findet. Er dient hauptsächlich als wunderschöne Dekoration auf Adventsgestecken und anderen weihnachtlichen Dekorationen.

Nelke - Wer Nelke riecht, denkt sofort in der Weihnachtszeit an Glühwein. Doch besonders bei Zahnschmerzen hat sich die Nelke seit Jahrhunderten bewährt, denn die Inhaltsstoffe der Nelke keimtötend und antibakteriell.

Die weiße Ingwerwurzel kommt in vielen Backmischungen für Plätzchen und auch in Adventsteemischungen vor. In der Volksmedizin, wie auch in der modernen Medizin wird ihre Wirkung gegen Übelkeit genutzt. Bewährt hat sich Ingwer in vielen Medikamenten gegen Reiseübelkeit.

Vanille - ist wohl eines der aromatischsten der vielen Weihnachtsgewürze. Hier sind es die kleine Samenkörner der Vanilleschoten, welche in der Medizin genutzt werden. Die Inhaltsstoffe regen die Nierenfunktion an, was zu einer besseren Ausscheidung von Schadstoffen und Giften im Körper führt.

Kardamom - Das Öl der Kardamomsamen wirkt verdauungsfördend, appetitanregend und lindert Blähungen.

Wer jetzt Appetit auf mehr hat, probiert einfach unsere leckeren Weihnachtswaffeln aus.

Rezept: Weihnachtswaffeln
Zutaten:
150g Butter, 50g Honig, 4 Eier, 300g Joghurt, 400g Mehl, 1Teel. Backpulver, abgeriebene Schale von einer unbehandelten Orange, je eine Prise Salz, Zimtpulver und gemahlener Kardamom, 50g Rosinen, 50g, Haselnüsse, fein gehackt, etwa 200ml Apfelsaft, Puderzucker und Zimt zum Bestreuen

Und so wird es gemacht:
1. Die Butter mit dem Honig schaumig rühren
2. Die Eier trennen. Die Eigelbe und den Joghurt unter die Schaummasse rühren. Das Mehl, das Backpulver die Orangenschale, das Salz und die Gewürze mischen und zusammen mit den Rosinen und den Nüssen unterziehen. Zum Schluß den Apfelsaft dazugeben.
3. Die Eiweiße steif schlagen und vorsichtig unter den Teig heben.
4. Das Waffeleisen vorheizen, die Waffeln nacheinander in etwa 4min goldbraun backen. Mit Puderzucker und nach Wunsch mit einem Hauch Zimtpulver überstäuben.
Tipp: Mit Schlagsahne, Zimtpulver und gehackten Haselnüssen garnieren.
Zubereitungzeit: etwa 45 min.

Guten Appetit und ein wunderschönes Weihnachtsfest wünscht Ihnen Ihre Kopernikus Apotheke.

Frage:
Mein Name ist Joachim und ich bin 53 Jahre alt. Ich leide besonders nachts unter häufigem Harndrang, aber gleichzeitig auch unter erschwertem Wasserlassen. Woran kann das liegen und was kann ich dagegen tun?

Antwort:
Die Schilderungen Ihrer Symptome deuten auf eine Vergrößerung der Prostata hin.
Sie wird auch Vorsteherdrüse genannt und liegt beim Mann direkt unter der Harnblase und umschließt ringförmig die Harnröhre. Bei einem gesunden erwachsenen Mann ist die Prostata etwa kastaniengroß und 20 Gramm schwer. Ihre wichtigste Funktion ist die Produktion einer Flüssigkeit, die als Transportmittel für die Samenzellen dient und einen explosionsartig beschleunigten Ausstoß der Samenflüssigkeit bewirkt.
Mit zunehmenden Alter, meist ab dem 40. Lebensjahr, kommt es zu einem erneuten unerwünschten Wachstum der Vorsteherdrüse. Durch ihre Größenzunahme und der Harnblasennähe kommt es zu Beschwerden beim Wasserlassen. Die Harnröhre wird stark eingeengt und mitunter sogar verschlossen. Sie sollten mit Ihren Beschwerden unbedingt einen Urologen aufsuchen um feststellen zu lassen, ob es sich um eine gutartige oder bösartige Veränderung der Prostata handelt. Unsere Apotheke bietet allen Männern ab dem 40. Lebensjahr einen Prostata-Vorsorgecheck. Hier wird anhand eines Tropfens Blut ein Eiweißstoff bestimmt, der zur Beurteilung krankhafter Veränderungen der Vorsteherdrüse dient.
Sie selbst sollten unbedingt einige Ernährungstipps beachten:

  • viel frisches Obst und Gemüse
  • verringern Sie Ihren Fettanteil in der täglichen Nahrung
  • verwenden Sie bevorzugt Pflanzenöle wie Olivenöl
  • essen Sie mehr Fisch
  • essen Sie mehr Vollkornprodukte und Hülsenfrüchte
  • trinken Sie Kräutertee und bevorzugen Sie grünen Tee
  • meiden Sie Kaffee, Alkoholexzesse und reduzieren Sie den Zigarettenkonsum

Außerdem gibt es einen ganze Reihe freiverkäuflicher Arzneimittel. Sie enthalten hauptsächlich Kürbiskernextrakte, Sägepalmenfrüchte und Brennesselwurzelextakte, die zur Verbesserung beim Wasserlassen führen, die Restharnmenge verrringern und den Harnfluß steigern.


Frage:
Man hört immer wieder von vitaminreicher Ernährung, aber was gibt es für Vitamine, worin sind sie enthalten und wieviel benötigt mein Körper?

Antwort:
Vitamine sind lebenswichtige organische Substanzen, die für viele Körperfunktionen, unser Wachstum, unsere Vitalität und das allgemeine Wohlbefinden notwendig sind.
Insgesamt gibt es 18 verschiedene Vitamine, die in 2 große Gruppen eingeteilt werden.
Fettlösliche Vitamine können in der Regel über einen längeren Zeitraum hinweg gespeichert werden.
Die Speicherfähigkeit wasserlöslicher Vitamine dagegen ist begrenzt. Überschüssige Mengen werden schnell wieder ausgeschieden. Um den ganzen Tag über optimal versorgt zu sein, sollten 5x täglich kleinere Portionen Obst und Gemüse zu sich genommen werden. Es sollte möglichst roh gegessen werden, denn beim Backen, Braten oder Kochen gehen viele Vitamine verloren.
Als Alternative gibt es in unserer Apotheke auch Präparate, die alle Vitamine enthalten und damit eine Grundversorgung sichern. Die wichtigsten Vitamine, die benötigte Menge pro Tag, in welchen Lebensmitteln sie enthalten sind und wozu sie in unserem Organismus gebraucht werden, finden Sie in der nachfolgenden Tabelle.

Vitamin
Tagesbedarf
ist enthalten in
wird benötigt für
A
0,8 mg
Lebertran, Leber, Fisch am Sehvorgang beteiligt, Infektabwehr, glatte Haut
B1
1,4 mg
Schweinefleisch, Vollkornbrot, Kartoffeln Stoffwechsel, Nervensystem
B2
1,6 mg
Milch, Fleisch, Fisch, Eier Stoffwechsel
B6
2,0 mg
Fleisch, Fisch, Kohl, Eier Eiweißstoffwechsel, Immunabwehr
B12
1 µg
Leber, Muskelfleisch, Fisch, Eier Bildung des roten Blutfarbstoffes, Zellbildung
Biotin
150 µg
Sojabohnen, Nüsse, Leber Stoffwechsel, schöne Haut und Haare
Folsäure
200 µg
Spinat, Vollkornprodukte, Hefe Zellteilung, Zellenbildung, Nerventätigkeit
C
60 mg
frisches Obst, Sanddorn, Tomaten Infektabwehr, Radikalfänger, wundheilungsfördernd
D
5 µg
Fleisch, Fisch, Milch, Käse Knochen, Zähne, Nerven
E
10 mg
Öl, Nüsse, Fisch Zellschutz


Frage:
Ich leide oft unter gerötetem, teils auch blutendem Zahnfleisch und empfindlichen Zähnen.
Wie kann ich es selbst behandeln und dem vorbeugen?

Antwort:
Eine gemeinsame Ursache von Karies (Zahnfäule) und Paradontisits (Zahnfleischentzündung) ist der bakterielle Zahnbelag, welcher auch als Plaque bezeichnet wird.
Wird er nicht regelmäßig entfernt, greift er Zahnschmelz und Zahnfleisch an, es kommt zu Rötungen, Blutungen und Schmerzen. Innerhalb weniger Tage kann sich eine chronische Zahnfleischentzündung entwickeln, es bilden sich Zahnfleischtaschen, in denen sich Speisereste einlagern können.
Das Zahnfleisch wird immer stärker angegriffen und weicht schließlich zurück. Im Endstadium hat der Zahn keinen Halt mehr und fällt aus. So ist aus einem harmlosen Zahnfleischbluten eine gefährliche Paradontitis geworden. Um dem vorzubeugen, müssen die Zähne 2-3 x täglich für mindestens 3-5 Minuten gründlich gereinigt werden.
Weiterhin gehört eine ausgewogene, möglichst zuckerarme Ernährung dazu. Zusätzlich sollten die Zähne mit Fluoriden (z.B. durch Zahnpasta oder Fluoridtabletten) mineralisiert werden.
Für die optimale Mundhygiene stehen Zahnbürsten, Zahnpasta, Zahnseide, Interdentalbürsten, Mundspüllösungen und Fluridlösungen zur Verfügung.
Beim Zahnbürstenkauf ist auf einen kleinen (35-40 mm), abgerundeten Bürstenkopf zu achten. Die Zahnbürste sollte viele Borsten in engen Büscheln besitzen, denn dadurch wird ihre Oberfläche vergrößert und der Druck auf das Zahnfleisch und die Zähne wird vermindert.
Alle 6 bis 8 Wochen sollte sie ausgewechselt werden oder sie benutzen umweltfreundliche Wechselkopfbürsten.
Als Alternative zu Handzahnbürsten sind elektrische Zahnbürsten auf dem Markt, sie ermöglichen eine noch schonendere Entfernung der Beläge.
Bei der Reinigung wird die Zahnbürste durch die Zahnpasta unterstützt. Sie enthält Abriebkörper zur Plaqueentfernung, Tenside zur leichteren Ablösung bakterieller Beläge und Fluoride zur Remineralisierung und zum Schutz vor Karies.
Zur Reinigung schwer zugänglicher Zahnzwischenräume stehen Ihnen Zahnseiden für enge Zwischenräume und Interdentalraumbürsten für weite Zahnzwischeräume zur Verfügung. Gewachste Zahnseide ist besonders für Anfänger und für alle mit überstehenden Füllungen geeignet. Ungewachste Zahnseide gleitet leichter durch enge Zahnkontaktpunkte, aber sie reißt schneller.
Zum Schluß der Zahnreinigung kann man Mundspülungen verwenden. Sie helfen das Bakterienwachstum einzudämmen.


Frage:
Ich bin im 2. Monat schwanger , welche Arzneimittel darf ich jetzt noch einnehmen ?

Antwort:
Mit dieser Frage scheinen sich nicht viele Schwangere auseinanderzusetzen , denn rund 80% aller werdenden Mütter greifen häufiger zu Arzneimitteln , die dem ungeborenen Kind gefährlich werden könnten.
Besonders häufig greifen Schwangere zu Nahrungsergänzungen , um ihrenVitamin - und Mineralstoffhaushalt auszugleichen . Oftmals reicht jedoch eine ausgewogene und vielseitige Ernährung aus.Der Calciumbedarf läßt sich z.B. sehr gut durch Milch und Milchprodukte abdecken .Wer diese nicht mag , kann auf calciumreiche Mineralwässer und Gemüsesorten ausweichen . Es gibt jedoch auch Ausnahmen , z.B. Folsäure , Jodid und Eisen .Folsäure sollten bereits Frauen einnehmen , die schwanger werden wollen , die empfohlene Dosis liegt bei 400 Microgramm pro Tag . Wichtig ist auch die zusätzliche Gabe von Jodid , um Schilddrüsenerkrankungenbeim Kind vorzubeugen . Die empfohlene Dosis liegt bei 100 Microgramm täglich und ist nur durch die Verwendung von jodiertem Speisesalz nicht zu erreichen.
Der Einsatz von Arzneimitteln muß sehr differenziert betrachtet werden. Liegt eine Grunderkrankung vor, muß diese natürlich behandelt werden, handelt es sich jedoch um Begleiterscheinungen der Schwangerschaft wie z.B. Übelkeit und Erbrechen, helfen oft schon einfache Hausmittel. Unter morgendlicher Übelkeit leiden ca. 50% aller Schwangeren und ist meist in der 14. Schwangerschaftswoche vorüber, denn dann hat sich der Körper auf die Schwangerschaft eingestellt.
Legen Sie sich einfach abends einen kleinen Snack bereit, den Sie dann morgens noch im Bett zu sich nehmen. Essen Sie viele kleine Mahlzeiten über den Tag verteilt, dies hilft Ihnen später auch bei Sodbrennen und Völlegefühl. Bei ständiger Übelkeit und Erbrechen suchen Sie jedoch einen Arzt auf, dieser verordnet Ihnen dann ein entsprechendes Arzneimittel. Bei Sodbrennen, oft zum Ende der Schwangerschaft hin, vermeiden Sie Kaffee und Schokolade, legen Sie sich nach dem Essen nicht sofort hin und stellen Sie das Kopfende Ihres Bettes hoch, dieses vermeidet den Rückfluß der Magensäure in die Speiseröhre. Sollten die Beschwerden trotzdem anhalten, können säurebindende Arzneimittel wie Rennie oder Talcid Linderung verschaffen.
Während der Schwangerschaft wandert die Nahrung langsamer durch den Verdauungstrakt, deshalb kommt es nicht selten zu Verstopfungen. Mit einer ballaststoffreichen Kost, mindestens zwei Liter Flüssigkeit und Bewegung läßt sich schon viel bewirken. Führt das nicht zum erwünschten Erfolg kann man mit Quellstoffen, wie Leinsamen, Weizenkleie und Indischem Flohsamen oder auch Lactose nachhelfen.
Aber auch Erkältungsviren erwischen Schwangere eiskalt. Bei leichten Beschwerden können Hausmittel, wie Wadenwickel und heiße Milch mit Honig gut helfen. Im ersten Schwangerschaftsdrittel sind nur pflanzliche Arzneimittel mit Thymian und Efeu erlaubt. Im zweiten und dritten Abschnitt können auch Schleimlöser wie z.B. Mucosolvan und ACC gut eingesetzt werden. Hustenbonbons können einen scharfen Reizhusten lindern und isotonische Kochsalzlösungen oder das Einatmen von Pfefferminzlösung helfen Schnupfennasen. Abschwellende Nasentropfen dürfen nur kurzfristig und wohldosiert angewendet werden. Treten außerdem Fieber und Schmerzen auf, kann man während der gesamten 9 Monate Paracetamol einnehmen.


Frage:
Ich leide häufig unter geschwollenen und schmerzenden Beinen, was kann ich dagegen tun?

Antwort:
In ganz Deutschland sind rund 6,5 Millionen Menschen von Venenbeschwerden betroffen. Gesunde Venen pumpen sauerstoffarmes Blut aus den Beinen mit Hilfe von Venenklappen zum Herzen zurück. Sind aber die Venen zu stark gedehnt, können sich die Klappen nicht richtig schließen und ein Teil des Blutes fließt wieder in die Beine zurück. Dadurch kann es zu Schmerzen in den Beinen und Wasserablagerungen im Gewebe kommen. Dieses läßt die Beine anschwellen.

Ursachen dafür sind:
- Hitze
- langes Stehen auf harten Böden
- langes Sitzen z.B. auf Langstrecken-
  flügen (Reisethrombose)
- zu schwaches Bindegewebe
- falsche, ballaststoffarme Ernährung
- Übergewicht, Bewegungsmangel
- erbliche Veranlagung


Wie können Sie ihre Symptome lindern?

1. Legen Sie so oft wie möglich Ihre Beine hoch. Durch kalte Unterschenkelgüsse erreichen Sieeinen besseren Abtransport des Blutes aus den Beinen und die Schwellungen gehen zurück. Spezielle Venengymnastik stärkt das Muskel- und Bindegewebe.
2. Pflanzliche Venenmittel zum Einnehmen oder Einreiben verringern die Durchlässigkeit der Venenwände und lindern die Beschwerden. Bewährt haben sich da z.B. Rosskastanie, Mäusedorn, Rotweinlaub und Buchweizen.
3. Stützstrümpfe können bei erblicher Vorbelastung und berufsbedingtem Venenrisiko Erkrankungen vorbeugen. Sie sollten auch das Mittel der Wahl bei Langstreckenflügen sein um Reisethrombosen zu verhindern. Bei bereits bestehenden Venenbeschwerden sorgen Kompressionsstrümpfe für den nötigen Druck., damit die Venenklappen wieder ihre Funktion erfüllen können.


Frage:
Wie kann ich meine Leber wirkungsvoll schützen?

Antwort:
Unsere Leber ist mit einem Gewicht von etwa 1500g die größte und wichtigste Drüse im menschlichen Körper.
Als größtes Stoffwechselorgan verrichtet die Leber neben der Bildung und Ausscheidung der Gallenflüssigkeit wichtige Funktionen innerhalb des Kohlenhydrat-, Eiweiß- und Fettstoffwechsels. Besonders wichtig ist ihre Funktion bei der Entgiftung des menschlichen Körpers, denn neben den selbstproduzierten körpereigenen Giften zwingen wir unserer Leber fast täglich zu Höchstleistungen, etwa durch Schadstoffe aus der Umwelt, welche wir aufnehmen, eine Lebensweise voller Streß und Hektik , unregelmäßige und oft zu fette Mahlzeiten, öfter mal ein oder mehrere Gläser Alkohol und auch die Einnahme von Medikamenten. Diese Faktoren belasten und überlasten z.T. unsere Leber. Aber die Leber gehört zu den wenigen Organen, die sich nicht durch Schmerzen bemerkbar machen können. Bei einer rechtzeitigen Anwendung geeigneter Leberschutztherapeutika und einer sinnvollen Ernährungsumstellung kann eine fortschreitende Leberschädigung verhindert werden. "Lebergerechte" Empfehlungen für Sie:
- Die 3 Grundnährstoffe Eiweiß, Fett und Kohlenhydrate dem Körper in einem ausgewogenen Verhältnis zuführen
- die Mahlzeiten auf mehrere kleinere Portionen verteilen
- Alkoholverbrauch reduzieren oder evtl. verzichten
- Auf eine ausgewogene ausreichende Vitamin - und Ballaststoffzufuhr achten.
Ein sehr gut wirksames und bestens erforschtes Leberschutz-Therapeutikum ist rein pflanzlichen Ursprungs. Die Früchte der Mariendistel (lat. Silybium marianum (L.)) aus der Familie der Asteraceae werden schon seit mehr als 150 Jahren zum Leberschutz eingesetzt. Ihr wichtigster Inhaltstoff ist das Stoffgemisch Silymarin, welches in vielen Medikamenten standardisiert ist. Es wirkt zum einen stabilisierend auf die Zellmembranen der Leberzellen. So wird das Eindringen von leberschädigenden Stoffen (Zellgifte) wirkungsvoll verhindert. Zum anderen werden aggressive Verbindungen unschädlich gemacht. Bei einer rechtzeitigen Verabreichung von Silymarinhaltigen Mitteln lassen sich Leberschädigungen vermeiden und/oder aufhalten.


Frage:
Wie kann ich meinen Körper in dieser Jahreszeit gegen Erkältungen schützen ?

Antwort:
Das Immunsystem - die Schutzpolizei unseres Körpers
Wir befinden uns wieder in der kalten, nassen und dunklen Jahreszeit, und wie jedes Jahr wird es wieder zahlreiche tropfende Nasen, unangenehme Halsschmerzen und lästigen Husten geben. Schlagen Sie den Viren und Bakterien doch einfach mal ein Schnippchen. Mit einem gestärkten Immunsystem können Sie auch dieser Jahreszeit optimistisch entgegengehen und ihre schönen Seiten genießen. Vermeiden Sie starke körperliche Belastungen und Stress. Sorgen Sie für eine vitamin- und mineralstoffhaltige Kost, halten Sie sich mit entsprechender Kleidung viel an der frischen Luft auf und gönnen Sie sich Ruhe und ausreichend Schlaf.
Wenn Sie an einer chronischen Krankheit wie z.B. Diabetes und Bluthochdruck leiden oder eine ständige Einnahme von Arzneimitteln erforderlich ist, empfiehlt sich eine zusätzliche Einnahme von Vitamin- und Mineralstoffpräparaten (insbesondere Vitamin A,C,E,B und Eisen,Selen und Zink.)
Zudem können Sie Ihr Immunsystem mit Echinacin-Präparaten stärken,die stimulieren auf natürliche Weise ihre Abwehrkräfte.
Echinacea (Roter Sonnenhut) die Power-Pflanze für ihre Abwehrkräfte, deren heilende Wirkung schon die Nordamerikanischen Indianer entdeckt haben. Seine natürlichen Inhaltsstoffe stärken und schützen unser Immunsystem.
Mit einer 6-8 wöchigen Kur mobilisieren Sie Ihre körpereigenen Abwehrkräfte und schützen sich damit vor einer unangenehmen Erkältung. So kommen Sie gesund durch den Herbst. Sollte es Sie doch einmal erwischen, beginnen Sie beim kleinsten Anzeichen mit der Einnahme von Echinacin-Präparaten, so geben Sie einer Erkältung keine Chance.


Frage:
Worin liegt das Geheimnis von grünem Tee?

Antwort:
Gemütliche Teestunde bei einer Tasse grünem Tee...
Grüner Tee ist der älteste Tee der Welt. Er kommt aus Asien und seine Geschichte reicht bis weit in das alte China zurück. Anfangs schätzte man dort den Tee wegen seiner medizinischen Wirkung. Er brachte z.B. Besserung bei Infektions- und Erkältungskrankheiten, Magen- Darm- Beschwerden oder Herz- Kreislauf- Erkrankungen.
Was ist nun das Geheimnis seiner wohltuenden Kräfte auf Körper und Seele? Lange wurde darüber gerätselt, bis man die Inhaltsstoffe herausfand. Grüner Tee enthält ätherische Öle, Farb-, Gerb- und Bitterstoffe, Vitamine (Beta Carotin, B1, B2, C, E, K), Mineralstoffe und Spurenelemente (Eisen, Flur, Kalium, Kalzium, Magnesium, Natrium, Phosphor, Zink), und er enthält als einziger Tee die Anti- Tumor- Substanz EGCG. Diese hemmt das Wachstum von Krebszellen. Die Zusammensetzung seltener Inhaltsstoffe macht ihn so wertvoll für uns. Heute macht man ihn sich auch in Pflegeprodukten für Haut und Haar zu nutze. Dort schützen seine wertvollen Vitamine und Mineralstoffe vor negativen Umwelteinflüssen und vorzeitiger Faltenbildung. Also gönnen Sie sich öfter mal eine Pause bei einer Tasse grünem Tee.
Tipp:
Achten Sie beim Kauf auf einwandfreie Ware (grüne Blätter, vakuumverpackt) und die richtige Zubereitung (kochendes Wasser fünf Minuten abkühlen lassen, dann erst aufgießen).
Grünen Tee zubereiten:
Schmeckt grüner Tee bitter? Vergessen Sie, was Sie bislang über den grünen Tee gehört haben, denn das meiste ist falsch. Grüner Teee schmeckt weder bitter noch fad, und wenn doch, dann wurde er ganz einfach falsch zubereitet. Hierin liegt nämlich das Geheimnis des grünen Tees: Die Dosierung, Wassertemperatur und die Dauer des Ziehens beeinflussen in erheblichem Maße seinen Geschmack, die Teesorte, Wasserhärte und die Hilfsmittel nicht minder.
Empfehlung:

  1. Beginnen Sie mit einer einfachen, robusten Teesorte, und folgen Sie genau der Anleitung für die Zubereitung:
  2. Teekanne und -tasse mit heißem Wasser vorwärmen.
  3. Kalkarmes, weiches Wasser kurz aufkochen, danach auf 60 bis 80 °C abkühlen lassen.
  4. Einen gestrichenen Teelöffel (entspricht ca. 1 Gramm) Tee pro Teetasse (100 ml) in die Kanne geben; ab vier Tassen zusätzlich einen Teelöffel für die Kanne.
  5. Alles mit heißem Wasser überbrühen, 1-3 Minuten ziehen lassen, nicht umrühren.
  6. Das Ganze abseihen.
  7. Den Tee anschließend sofort in die Tasse gießen; dabei die Tassen erst halb und dann im zweiten Durchgang ganz füllen.

 


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