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Die Kopernikus Apotheke
Alexej-Leonow-Strasse 2a
15236 Frankfurt (Oder)
E-Mail: diekopernikusapotheke@t-online.de
Telefon: (03 35) 5 00 55 67 Fax: (03 35) 5 00 55 69 |
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Frage:
Sobald die ersten Sonnenstrahlen rauskommen, beginnt meine
Haut zu jucken und es bilden sich kleine Pickelchen. Kann
es sich bei mir um eine Sonnenallergie handeln und was
kann ich dagegen tun?
Antwort:
Tatsächlich kann es sich bei Ihrem geschilderten
Problem um eine Reaktion auf die Sonnenbestrahlung , eine
sogenannte "Sonnenallergie" handeln.
Was aber genau die Ursache in Ihrem Fall ist, kann nur
ein Dermatologe feststellen.
Es gibt verschiedene Ursachen und verschiedene Hautreaktionen,
die häufigste ist jedoch die Verbindung Sonnenlicht
und UV- Filter z.B. in Sonnencremes.
Diese Form ist besonders tückisch, denn wer nicht
weiß das er unter einer Sonnenallergie leidet, und
sich im "guten Glauben" mit Sonnencreme schützt,
kann so erst recht eine Hautreaktion auslösen. Der
Dermatologe kann mit Hilfe von verschiedenen Testmöglichkeiten
erkennen, welche UV- Filter oder Inhaltsstoffe in Verbindung
mit dem Sonnenlicht allergische Reaktionen auslösen.
In Apotheken bekommen Sie dann spezielle Sonnenschutzmittel,
welche ohne die allergieauslösenden Stoffe auskommen
und speziell bei zu Sonnenallergie neigenden Hauttypen
eingesetzt werden. Einem Sonnenbad steht dann nichts mehr
im Weg.
10 bis 20% der Bevölkerung leiden an einer polymorphen
(vielschichtigen) Sonnendermatose. Dabei bilden sich hauptsächlich
an den ersten Sonnentagen stark juckende und unregelmäßig
verteilte Hautausschläge, welche durch die
UV A- Strahlung (seltener durch die UV B- Strahlung) ausgelöst
werden.
Bei leichteren Formen können Lichtschutzmittel mit
hohen Lichtschutzfaktoren (ohne Duftstoffe und mechanischem
Lichtfilter) Abhilfe schaffen.
Bei schweren Formen der Lichtdermatose kann der Dermatologe
versuchen, durch 2 verschiedene Bestrahlungsverfahren
die Haut an die Sonne zu gewöhnen. Vor dem Urlaub
eingenommene Antihistaminika, Beta- Carotin und Calciumpräperate
helfen der Haut sonnenresistenter zu werden.
Eine weitere bekannte Form der Sonnenallergie ist die
"Mallorca-Akne", die durch Sonnenlicht plus
Lipide und Emulgatoren in den Sonnencremes ausgelöst
wird. Diese Mallorca-Akne ist gekennzeichnet durch juckende
Knötchen im Bereich der Haarbalge, am Halsausschnitt,
an den Oberarmen und der Schulterregion. Durch lipidfreie
und emulgatorfreie Sonnenschutzmittel kann vorgebeugt
werden.
Schließlich können auch bestimmte Medikamente
bei Sonnenbestrahlung allergische Reaktionen der Haut
auslösen. Bei einigen Arzneimitteln ( z.B. Johanniskraut)
wird ausdrücklich im Beipackzettel hingewiesen. Also
fragen Sie bei Unklarheiten Ihren Arzt und/oder Apotheker.
Mögliche Verursacher sind:
- bestimmte Blutdrucksenker
- Psychopharmaka (besonders Johanniskraut)
- Antibiotika
- Antidiabetika
- Antiepileptika und Antiparkinsonpräperate
Der behandelnde Arzt kann versuchen, auf einen "sonnenunempfindliches"
Medikament umzustellen.
Ein wichtiger Fakt noch zum Schluß:
Es ist nicht nachgewiesen, daß Sonnenallergie alleine
zu Hautkrebs führen kann. Im Gegenteil, da sich die
meisten Patienten eher weniger in der Sonne aufhalten,
ihre Haut durch sehr gute Mittel permanent schützen
und so dem Risikofaktor Nr.1 Sonnenbrand und UV- Strahlung
vorbeugen.
Falls Sie weitergehende Fragen oder Wünsche haben,
wenden Sie sich vertrauensvoll an uns.
Das Team Ihrer Die Kopernikus Apotheke.
Frage:
Seit kurzem leide ich an starken
Niesanfällenund die Augen tränen und sind oft
zugeschwollen. Ich vermute es könnte Heuschnupfen
sein. Was kann ich selbst tun? Muß ich unbedingt
einen Arzt aufsuchen und wie kann es eigentlich dazu kommen?
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Antwort:
Ihre Beschwerden deuten tatsächlich auf eine
allergische Reaktion hin. Um aber Gewißheit zu bekommen,
sollten Sie Ihren Hausarzt oder noch besser einen Allergologen
aufsuchen.
Durch gezielte Diagnoseverfahren sucht er nach dem Auslöser,
indem er Allergen-Extrakte auf ein Pflaster oder direkt
auf die Haut aufbringt. Anhand der Reaktion kann er genau
feststellen, welcher Stoff z.B. Birkenpollen, Katzenhaare
usw. Ihre Beschwerden verursacht hat.
Aber wie kommt es nun zu Allergien?
Der Körper hält verschiedene Substanzen, z.B.
Blütenpollen, Kot von Hausstaubmilben, Tierhaare,
Duftstoffe, Konservierungsmittel, Lebensmittel wie Mehl
oder Milch, Metalle wie Nickel (insgesamt 20000 verschiedene)
für gefährliche Stoffe und bildet Antikörper
gegen diese Fremdstoffe.
Diese Antikörper setzen sich an Mastzellen in Blut
und Körpergewebe, besonders an Haut und Schleimhaut
fest.
Bei wiederholtem Kontakt mit diesem vermeintlich "gefährlichem
Stoff" platzen die Mastzellen und verschiedene Entzündungsstoffe
werden freigesetzt. Der Bekannteste ist darunter das Histamin.
Jetzt kommen die Reizungen zu Nase und Augen, Niesanfälle,
laufende Nase, Augenschwellungen oder Atemnot sind die
Folge.
Aber warum jetzt der eine an einer bestimmten Allergie
erkrankt und ein anderer nicht, konnte von der Wissenschaft
noch nicht bestimmt werden.
Ist eine eindeutige Diagnose gestellt worden, muß
entsprechend behandelt werden.
1. Den allergieauslösenden Stoff möglichst
meiden z.B. Haustiere abschaffen. Das ist jedoch bei einer
Pollenallergie fast unmöglich.
2. Mit Arzneimitteln die Symptome lindern.
- Cortison hemmt die akute Entzündung, z.B. als
Spray bei allergischen Asthma, als Salbe bei Hautbeschwerden
(rezeptpflichtig)
- Antihistarninika unterdrücken die Wirkung der
Entzündungsstoffe, indem deren Freisetzung verhindert
wird, z.B. als Tabletten innerlich (Lorano, Fenstil-Dragees
- freiverkäuflich) als Nasenspray oder Augentropfen
lokal (Livocab, Vividrin - freiverkäuflich)
3. Mit einer Hyposensibilisierung den Körper an
den allergieauslösenden Stoff gewöhnen. Die
Allergene werden in Mini-Dosen gespritzt und die Dosis
wird regelmäßig erhöht, bis der Organismus
sich daran gewöhnt hat.
Der Patient reagiert während der Saison nicht mehr
allergisch.
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Frage:
Gutes Essen"
= "Gutes Essen?
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Antwort:
Unter " Gutes Essen" verstehen
die meisten eher die Quantität einer Mahlzeit
, als die Qualität. Aber dies macht gerade
den großen Unterschied zwischen " Gutes
Essen und " Gutes Essen aus"!
Wer geistig und körperlich fit sein will und
muß, sollte dafür sorgen, daß seine
Energiespeicher im Körper voll geladen sind
und es auch bleiben. Der Körper eines jeden
Menschen verfügt nämlich über eine
Art Energiespeicher ähnlich wie ein Akku. Ist
der Akku leer, dann machen sich Lustlosigkeit, Abgeschlagenheit,
Müdigkeit und Krankheit bemerkbar. Dies wird
durch Nährstoff- und Vitamindefizite hervorgerufen.
Alleine viel essen lädt den körpereigenen
Akku nicht auf. Durch die richtige Auswahl von Speisen
kann jeder seine Energiedepots wieder aufladen.
Die Energie, die unsere Körper benötigt,
bezieht er aus den energieliefernden Nährstoffen
z.B. Fett, Kohlenhydraten und Eiweiß. Diese
3 Hauptnährstoffe werden im Körper durch
chemische Reaktionen in energiereiche Speicherstoffe
umgesetzt. Wir sagen dazu, sie werden im Körper
verbrannt. Ein Teil der freigesetzten Energie wird
für den Wärmehaushalt unseres Körpers
benötigt um die Körpertemperatur konstant
zu halten. Ein anderer Teil wird für Atmung,
Gehirn , Herztätigkeit, Verdauung und Bewegungsabläufe
verbraucht. Der 3. Teil wird als Körperfett
eingespeichert.
Allein diese 3 Grundstoffe können die Energieakkus
des Körpers aber nicht auffüllen. Wer
also viel und reichhaltig ißt, hat noch lange
nicht viel Power. Die richtige Kombination dieser
3 Grundstoffe in Verbindung mit Mineralien und Vitaminen
regen unsere Lebensgeister an und lassen uns mit
Elan und Kraft durchs Leben gehen. Wer sich ausgewogen
ernährt fühlt sich länger fit in
Körper und Seele.
Da jeder Mensch anders ist als der andere, besitzt
auch ein jeder andere Verhaltensweisen z.B. läuft
langsamer oder schneller, treibt mehr oder weniger
Sport, ist beruflich mehr oder weniger körperlichen
oder geistigen Streß ausgesetzt. Dadurch besitzt
auch jeder Mensch ein anderen Energiehaushalt.
Der persönliche Energiehaushalt kann mit Hilfe
eines einfachen Kontrolleinstrumentes zu Hause bestimmt
werden, der Waage. Bleibt das Gewicht über
längere Zeit konstant, entspricht unsere Energiezufuhr
dem Energieverbrauch. Große Gewichtsschwankungen
deuten auf eine unstimmige Enegiebilanz hin. Durch
jahrelange falsche Diäten oder FDH- Kuren,
wird der Stoffwechsel des Körpers herunter
gefahren und der Energieverbrauch abgesenkt. Dadurch
kommt der Jojoeffekt nach der Diät oder eine
lebenslange Diät, um nicht zu zunehmen ,zustande.
Um den Stoffwechsel und dadurch den Energieverbrauch
des Körpers wieder auf Touren zu bringen, bleibt
nur Sport übrig, da Muskelgewebe mehr Energie
im Ruhezustand verbraucht als anderes Gewebe. Schon
eine ¾ Std. tägliches langsames kontinuierliches
Fahrrad fahren auf dem Hometrainer genügen
um Fettreserven zu verbrennen und Muskelgewebe aufzubauen.
Man sollte gleichmäßig dabei treten und
sich die ganze Zeit mit jemand unterhalten können,
also nicht " aus der Puste" kommen. Dies
wäre nämlich der falsche Weg.
Der nächste wichtige Schritt ist eine wirklich
dauerhafte Umstellung der Ernährungsgewohnheiten.
Natürlich muß man dann auf nix verzichten
und den Rest des Lebens nur noch Magerquark und
Gemüse essen!!!! Es geht um eine gesunde und
leckere Ernährung nach dem Motto" Schlemmen
Sie sich gesund und fit".
Tips:
- Fettzufuhr reduzieren ( kochen und braten ohne
oder mit wenig Fett, da Fett alleine kein Geschmacksträger
ist)
- ausreichend hochwertiges Eiweiß zuführen
( Milch, Ei, Soja
- Energiebedarf hauptsächlich aus Kohlenhydraten
decken
- Essen auf mehrere kleiner Mahlzeiten aufteilen
- Mind. 2-3 ltr. Kalorienarme Flüssigkeit
zuführen
- Auf die Qualität der Nahrungsmittel achten(
Vitamingehalt)
- und nicht überall wo Diät drauf steht
ist auch Diät drin ( Vergleich der Angaben
auf Packungen besonders ob Fett in der Trockenmasse
oder Fettgehalt absolut angegeben ist.
Wer mehr zu diesem Thema erfahren möchte,
kann am 13.03.2002 um 16Uhr zu unserer Kundenveranstaltung
in Zusammenarbeit mit dem Ernährungstrainer
Dirk Leitner kommen. Diese Veranstaltung findet
im Ärztehaus Leipziger Str.53, Raum 110 in
Ffo statt. Vorherige Anmeldung ist notwendig, da
die Platzkapazität begrenzt ist.
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Frage:
Thema: Teufelskralle-
Ich habe schon oft von der Wirkung der Teufelskralle
gehört. Was hat das wirklich auf sich und ist
es tatsächlich ein wirksames Medikament ohne
Nebenwirkungen?
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Antwort:
Die Teufelskralle hat in den vergangenen
Jahren tatsächlich an großer Bedeutung
in der Schmerz- und Rheumatherapie gewonnen. Besonders,
weil sie eine pflanzliche wirksame Alternative zu
den chemischen Wirkstoffen ist.
Ihren "mystisch" klingenden Namen hat
die Heilpflanze, die in den Halbwüsten der
Kalahari im südlichen Afrika beheimatet ist,
von den verholzten mit Widerhaken versehenen Früchten.
Verwendet werden jedoch die geschnittenen und getrockneten
kartoffelähnlichen Speicherwurzeln.
Die schmerzstillende Wirkung ist auf die Hemmung
der Bildung von schmerz- und entzündungsauslösenden
körpereigenen Stoffen zurückzuführen.
Damit hat die Pflanze den gleichen Wirkmechanismus
wie die neusten Antirheumatika.
Arzneimittel mit Teufelskrallenextrakten haben eine
gute Verträglichkeit, deshalb ist eine Langzeittherapie
problemlos möglich.
Bei bestehenden Magen und Zwölffingerdarmgeschwüren
und Gallensteinleiden ist aber vor der Einnahme
unbedingt eine Arztrücksprache notwendig.
Nebenwirkungen und Wechselwirkungen mit anderen
Medikamenten sind keine bekannt. Die Einnahme dieses
pflanzlichen Arzneimittels kann sogar eine Dosisreduktion
von anderen Antirheumatika bewirken ( Wichtig: nur
nach Absprache mit dem behandelnden Arzt).
Neben der schon genannten Wirkung als Antirheumatikum
kann man die Teufelskralle auch zur Appetitanregung
verwenden. Zu beachten ist jedoch eine Einnahme
immer zu den Mahlzeiten. Besonders magenempfindliche
Patienten sollten dies berücksichtigen.
Wenn sie sich ein Teufelskrallenpräparat kaufen
möchten, sollten sie unbedingt bedenken, daß
solche Präparate in den Supermärkten hoffnungslos
unterdosiert sind. Es wird eine Tagesmenge von ca.
4,5g Teufelskralle gefordert, um eine optimale schmerz-
und entzündungshemmende Wirkung zu erreichen.
Unsere Apotheke hält hochdosierte Präparate
der Teufelskralle für sie vorrätig.
Außerdem ist es noch wichtig zu wissen, daß
eine Wirkung erst nach ca. 3 Wochen eintritt. Dies
ist bei vielen gut wirksamen pflanzlichen Arzneimitteln
ebenfalls so.
Zu weiteren Fragen rund um die Teufelskralle und
natürlich auch zu anderen Themen stehen wir
ihnen selbstverständlich zur Verfügung.
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Frage:
Thema:
"Oh es riecht gut....- Traditionelle Weihnachtsgewürze" |
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Antwort:
Es ist schon wieder Adventszeit, in der Küche
duften Plätzchen und andere Weihnachtsleckereien,
auf dem Weihnachtsmarkt steigt uns der Glühweinduft
in die Nase, aber dabei ist kaum bekannt, daß
die weihnachtlichen Gewürze auch voller Heilkräfte
stecken.
Zimt - ist wohl das bekannteste der Gewürze
und kann außer im Zimtstern auch medizinisch
verwendet werden. Bei Appetitlosigkeit, leichten
krampfartigen Beschwerden im Magen- Darm Bereich,
Völlegefühl und Blähungen kann eine
Tasse heißer Zimt-Tee helfen. Dazu wird 1
Teel. Zimt mit siedendem Wasser übergossen
und nach 10- 15min durch ein Teesieb gegeben.
Das Öl im Zimt wirkt bakterien- und pilztötend
und kann innerlich zur Blutstillung eingenommen
werden. Äußerliche Anwendung verbessert
die Wundheilung. In der Volksmedizin wird dem Zimt
sogar ein gewisse potenzsteigernde Wirkung zugesprochen.
Selbst in Kosmetika wird Zimtrinde aufgrund seiner
UV- filternden Eigenschaften in Sonnenschutzcremes
verwendet. Duftkerzen mit Zimtaroma bieten Schutz
vor blutsaugenden Insekten im Sommer.
Anis - ist ein weiteres Weihnachtsgewürz
mit heilenden Kräften. Wer also gern Anisplätzchen
ißt, tut seiner Gesundheit was Gutes. Es fördert
die Verdauung, lindert krampfartige Beschwerden
im Magen- Darm- Trakt und als Tee wirkt es schleimlösend
und lindert den Hustenreiz. Deshalb findet sich
Anis in den meisten Magen- und Darm- Tees und Husten-
und Bronchialtees wieder.
Sternanis- wird seltener medizinisch verwendet,
wobei er ähnliche Verwendung wie der Anis findet.
Er dient hauptsächlich als wunderschöne
Dekoration auf Adventsgestecken und anderen weihnachtlichen
Dekorationen.
Nelke - Wer Nelke riecht, denkt sofort in
der Weihnachtszeit an Glühwein. Doch besonders
bei Zahnschmerzen hat sich die Nelke seit Jahrhunderten
bewährt, denn die Inhaltsstoffe der Nelke keimtötend
und antibakteriell.
Die weiße Ingwerwurzel kommt in vielen Backmischungen
für Plätzchen und auch in Adventsteemischungen
vor. In der Volksmedizin, wie auch in der modernen
Medizin wird ihre Wirkung gegen Übelkeit genutzt.
Bewährt hat sich Ingwer in vielen Medikamenten
gegen Reiseübelkeit.
Vanille - ist wohl eines der aromatischsten
der vielen Weihnachtsgewürze. Hier sind es
die kleine Samenkörner der Vanilleschoten,
welche in der Medizin genutzt werden. Die Inhaltsstoffe
regen die Nierenfunktion an, was zu einer besseren
Ausscheidung von Schadstoffen und Giften im Körper
führt.
Kardamom - Das Öl der Kardamomsamen
wirkt verdauungsfördend, appetitanregend und
lindert Blähungen.
Wer jetzt Appetit auf mehr hat, probiert einfach
unsere leckeren Weihnachtswaffeln aus.
Rezept: Weihnachtswaffeln
Zutaten:
150g Butter, 50g Honig, 4 Eier, 300g Joghurt, 400g
Mehl, 1Teel. Backpulver, abgeriebene Schale von
einer unbehandelten Orange, je eine Prise Salz,
Zimtpulver und gemahlener Kardamom, 50g Rosinen,
50g, Haselnüsse, fein gehackt, etwa 200ml Apfelsaft,
Puderzucker und Zimt zum Bestreuen
Und so wird es gemacht:
1. Die Butter mit dem Honig schaumig rühren
2. Die Eier trennen. Die Eigelbe und den Joghurt
unter die Schaummasse rühren. Das Mehl, das
Backpulver die Orangenschale, das Salz und die Gewürze
mischen und zusammen mit den Rosinen und den Nüssen
unterziehen. Zum Schluß den Apfelsaft dazugeben.
3. Die Eiweiße steif schlagen und vorsichtig
unter den Teig heben.
4. Das Waffeleisen vorheizen, die Waffeln nacheinander
in etwa 4min goldbraun backen. Mit Puderzucker und
nach Wunsch mit einem Hauch Zimtpulver überstäuben.
Tipp: Mit Schlagsahne, Zimtpulver und gehackten
Haselnüssen garnieren.
Zubereitungzeit: etwa 45 min.
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Guten
Appetit und ein wunderschönes Weihnachtsfest
wünscht Ihnen Ihre Kopernikus Apotheke.
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Frage:
Mein
Name ist Joachim und ich bin 53 Jahre alt. Ich leide
besonders nachts unter häufigem Harndrang, aber
gleichzeitig auch unter erschwertem Wasserlassen.
Woran kann das liegen und was kann ich dagegen tun? |
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Antwort:
Die Schilderungen Ihrer Symptome deuten auf
eine Vergrößerung der Prostata hin.
Sie wird auch Vorsteherdrüse genannt und liegt
beim Mann direkt unter der Harnblase und umschließt
ringförmig die Harnröhre. Bei einem gesunden
erwachsenen Mann ist die Prostata etwa kastaniengroß
und 20 Gramm schwer. Ihre wichtigste Funktion ist
die Produktion einer Flüssigkeit, die als Transportmittel
für die Samenzellen dient und einen explosionsartig
beschleunigten Ausstoß der Samenflüssigkeit
bewirkt.
Mit zunehmenden Alter, meist ab dem 40. Lebensjahr, kommt es zu einem erneuten unerwünschten
Wachstum der Vorsteherdrüse. Durch ihre Größenzunahme
und der Harnblasennähe kommt es zu Beschwerden
beim Wasserlassen. Die Harnröhre wird stark
eingeengt und mitunter sogar verschlossen. Sie sollten
mit Ihren Beschwerden unbedingt einen Urologen aufsuchen
um feststellen zu lassen, ob es sich um eine gutartige
oder bösartige Veränderung der Prostata
handelt. Unsere Apotheke bietet allen Männern
ab dem 40. Lebensjahr einen Prostata-Vorsorgecheck.
Hier wird anhand eines Tropfens Blut ein Eiweißstoff
bestimmt, der zur Beurteilung krankhafter Veränderungen
der Vorsteherdrüse dient.
Sie selbst sollten unbedingt einige Ernährungstipps
beachten:
- viel frisches Obst und Gemüse
- verringern Sie Ihren Fettanteil in der täglichen
Nahrung
- verwenden Sie bevorzugt Pflanzenöle wie
Olivenöl
- essen Sie mehr Fisch
- essen Sie mehr Vollkornprodukte und Hülsenfrüchte
- trinken Sie Kräutertee und bevorzugen Sie
grünen Tee
- meiden Sie Kaffee, Alkoholexzesse und reduzieren
Sie den Zigarettenkonsum
Außerdem gibt es einen ganze Reihe freiverkäuflicher
Arzneimittel. Sie enthalten hauptsächlich Kürbiskernextrakte,
Sägepalmenfrüchte und Brennesselwurzelextakte,
die zur Verbesserung beim Wasserlassen führen,
die Restharnmenge verrringern und den Harnfluß
steigern.
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Frage:
Man
hört immer wieder von vitaminreicher Ernährung,
aber was gibt es für Vitamine, worin sind sie
enthalten und wieviel benötigt mein Körper? |
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Antwort:
Vitamine sind lebenswichtige organische Substanzen,
die für viele Körperfunktionen, unser
Wachstum, unsere Vitalität und das allgemeine
Wohlbefinden notwendig sind.
Insgesamt gibt es 18 verschiedene Vitamine, die
in 2 große Gruppen eingeteilt werden.
Fettlösliche Vitamine können in der Regel
über einen längeren Zeitraum hinweg gespeichert
werden.
Die Speicherfähigkeit wasserlöslicher
Vitamine dagegen ist begrenzt. Überschüssige
Mengen werden schnell wieder ausgeschieden. Um den
ganzen Tag über optimal versorgt zu sein, sollten
5x täglich kleinere Portionen Obst und Gemüse
zu sich genommen werden. Es sollte möglichst
roh gegessen werden, denn beim Backen, Braten oder
Kochen gehen viele Vitamine verloren.
Als Alternative gibt es in unserer Apotheke auch
Präparate, die alle Vitamine enthalten und
damit eine Grundversorgung sichern. Die wichtigsten
Vitamine, die benötigte Menge pro Tag, in welchen
Lebensmitteln sie enthalten sind und wozu sie in
unserem Organismus gebraucht werden, finden Sie
in der nachfolgenden Tabelle.
|
Vitamin
|
Tagesbedarf
|
ist enthalten in
|
wird benötigt für
|
|
A
|
0,8 mg
|
Lebertran, Leber, Fisch |
am Sehvorgang beteiligt, Infektabwehr, glatte
Haut |
|
B1
|
1,4 mg
|
Schweinefleisch, Vollkornbrot, Kartoffeln |
Stoffwechsel, Nervensystem |
|
B2
|
1,6 mg
|
Milch, Fleisch, Fisch, Eier |
Stoffwechsel |
|
B6
|
2,0 mg
|
Fleisch, Fisch, Kohl, Eier |
Eiweißstoffwechsel, Immunabwehr |
|
B12
|
1 µg
|
Leber, Muskelfleisch, Fisch, Eier |
Bildung des roten Blutfarbstoffes, Zellbildung |
|
Biotin
|
150 µg
|
Sojabohnen, Nüsse, Leber |
Stoffwechsel, schöne Haut und Haare |
|
Folsäure
|
200 µg
|
Spinat, Vollkornprodukte, Hefe |
Zellteilung, Zellenbildung, Nerventätigkeit |
|
C
|
60 mg
|
frisches Obst, Sanddorn, Tomaten |
Infektabwehr, Radikalfänger, wundheilungsfördernd |
|
D
|
5 µg
|
Fleisch, Fisch, Milch, Käse |
Knochen, Zähne, Nerven |
|
E
|
10 mg
|
Öl, Nüsse, Fisch |
Zellschutz |
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Frage:
Ich
leide oft unter gerötetem, teils auch blutendem
Zahnfleisch und empfindlichen Zähnen.
Wie kann ich es selbst behandeln und dem vorbeugen? |
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Antwort:
Eine gemeinsame Ursache von Karies (Zahnfäule)
und Paradontisits (Zahnfleischentzündung) ist
der bakterielle Zahnbelag, welcher auch als Plaque
bezeichnet wird.
Wird er nicht regelmäßig entfernt, greift
er Zahnschmelz und Zahnfleisch an, es kommt zu Rötungen,
Blutungen und Schmerzen. Innerhalb weniger Tage
kann sich eine chronische Zahnfleischentzündung
entwickeln, es bilden sich Zahnfleischtaschen, in
denen sich Speisereste einlagern können.
Das Zahnfleisch wird immer stärker angegriffen
und weicht schließlich zurück. Im Endstadium
hat der Zahn keinen Halt mehr und fällt aus.
So ist aus einem harmlosen Zahnfleischbluten eine
gefährliche Paradontitis geworden. Um dem vorzubeugen,
müssen die Zähne 2-3 x täglich für
mindestens 3-5 Minuten gründlich gereinigt
werden.
Weiterhin gehört eine ausgewogene, möglichst
zuckerarme Ernährung dazu. Zusätzlich
sollten die Zähne mit Fluoriden (z.B. durch
Zahnpasta oder Fluoridtabletten) mineralisiert werden.
Für die optimale Mundhygiene stehen Zahnbürsten,
Zahnpasta, Zahnseide, Interdentalbürsten, Mundspüllösungen
und Fluridlösungen zur Verfügung.
Beim Zahnbürstenkauf ist auf einen kleinen
(35-40 mm), abgerundeten Bürstenkopf zu achten.
Die Zahnbürste sollte viele Borsten in engen
Büscheln besitzen, denn dadurch wird ihre Oberfläche
vergrößert und der Druck auf das Zahnfleisch
und die Zähne wird vermindert.
Alle 6 bis 8 Wochen sollte sie ausgewechselt werden
oder sie benutzen umweltfreundliche Wechselkopfbürsten.
Als Alternative zu Handzahnbürsten sind elektrische
Zahnbürsten auf dem Markt, sie ermöglichen
eine noch schonendere Entfernung der Beläge.
Bei der Reinigung wird die Zahnbürste durch
die Zahnpasta unterstützt. Sie enthält
Abriebkörper zur Plaqueentfernung, Tenside
zur leichteren Ablösung bakterieller Beläge
und Fluoride zur Remineralisierung und zum Schutz
vor Karies.
Zur Reinigung schwer zugänglicher Zahnzwischenräume
stehen Ihnen Zahnseiden für enge Zwischenräume
und Interdentalraumbürsten für weite Zahnzwischeräume
zur Verfügung. Gewachste Zahnseide ist besonders
für Anfänger und für alle mit überstehenden
Füllungen geeignet. Ungewachste Zahnseide gleitet
leichter durch enge Zahnkontaktpunkte, aber sie
reißt schneller.
Zum Schluß der Zahnreinigung kann man Mundspülungen
verwenden. Sie helfen das Bakterienwachstum einzudämmen.
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Frage:
Ich bin im 2. Monat
schwanger , welche Arzneimittel darf ich jetzt noch einnehmen
? |
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Antwort:
Mit dieser Frage scheinen sich nicht viele Schwangere
auseinanderzusetzen , denn rund 80% aller werdenden Mütter
greifen häufiger zu Arzneimitteln , die dem ungeborenen
Kind gefährlich werden könnten.
Besonders häufig greifen Schwangere zu Nahrungsergänzungen
, um ihrenVitamin - und Mineralstoffhaushalt auszugleichen
. Oftmals reicht jedoch eine ausgewogene und vielseitige
Ernährung aus.Der Calciumbedarf läßt sich
z.B. sehr gut durch Milch und Milchprodukte abdecken .Wer
diese nicht mag , kann auf calciumreiche Mineralwässer
und Gemüsesorten ausweichen . Es gibt jedoch auch
Ausnahmen , z.B. Folsäure , Jodid und Eisen .Folsäure
sollten bereits Frauen einnehmen , die schwanger werden
wollen , die empfohlene Dosis liegt bei 400 Microgramm
pro Tag . Wichtig ist auch die zusätzliche Gabe von
Jodid , um Schilddrüsenerkrankungenbeim Kind vorzubeugen
. Die empfohlene Dosis liegt bei 100 Microgramm täglich
und ist nur durch die Verwendung von jodiertem Speisesalz
nicht zu erreichen.
Der Einsatz von Arzneimitteln muß sehr differenziert
betrachtet werden. Liegt eine Grunderkrankung vor, muß
diese natürlich behandelt werden, handelt es sich
jedoch um Begleiterscheinungen der Schwangerschaft wie
z.B. Übelkeit und Erbrechen, helfen oft schon einfache
Hausmittel. Unter morgendlicher Übelkeit leiden ca.
50% aller Schwangeren und ist meist in der 14. Schwangerschaftswoche
vorüber, denn dann hat sich der Körper auf die
Schwangerschaft eingestellt.
Legen Sie sich einfach abends einen kleinen Snack bereit,
den Sie dann morgens noch im Bett zu sich nehmen. Essen
Sie viele kleine Mahlzeiten über den Tag verteilt,
dies hilft Ihnen später auch bei Sodbrennen und Völlegefühl.
Bei ständiger Übelkeit und Erbrechen suchen
Sie jedoch einen Arzt auf, dieser verordnet Ihnen dann
ein entsprechendes Arzneimittel. Bei Sodbrennen, oft zum
Ende der Schwangerschaft hin, vermeiden Sie Kaffee und
Schokolade, legen Sie sich nach dem Essen nicht sofort
hin und stellen Sie das Kopfende Ihres Bettes hoch, dieses
vermeidet den Rückfluß der Magensäure
in die Speiseröhre. Sollten die Beschwerden trotzdem
anhalten, können säurebindende Arzneimittel
wie Rennie oder Talcid Linderung verschaffen.
Während der Schwangerschaft wandert die Nahrung langsamer
durch den Verdauungstrakt, deshalb kommt es nicht selten
zu Verstopfungen. Mit einer ballaststoffreichen Kost,
mindestens zwei Liter Flüssigkeit und Bewegung läßt
sich schon viel bewirken. Führt das nicht zum erwünschten
Erfolg kann man mit Quellstoffen, wie Leinsamen, Weizenkleie
und Indischem Flohsamen oder auch Lactose nachhelfen.
Aber auch Erkältungsviren erwischen Schwangere eiskalt.
Bei leichten Beschwerden können Hausmittel, wie Wadenwickel
und heiße Milch mit Honig gut helfen. Im ersten
Schwangerschaftsdrittel sind nur pflanzliche Arzneimittel
mit Thymian und Efeu erlaubt. Im zweiten und dritten Abschnitt
können auch Schleimlöser wie z.B. Mucosolvan
und ACC gut eingesetzt werden. Hustenbonbons können
einen scharfen Reizhusten lindern und isotonische Kochsalzlösungen
oder das Einatmen von Pfefferminzlösung helfen Schnupfennasen.
Abschwellende Nasentropfen dürfen nur kurzfristig
und wohldosiert angewendet werden. Treten außerdem
Fieber und Schmerzen auf, kann man während der gesamten
9 Monate Paracetamol einnehmen.
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Frage:
Ich leide häufig unter geschwollenen und schmerzenden Beinen,
was kann ich dagegen tun? |
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Antwort:
In ganz Deutschland sind rund 6,5 Millionen Menschen
von Venenbeschwerden betroffen. Gesunde Venen pumpen sauerstoffarmes
Blut aus den Beinen mit Hilfe von Venenklappen zum Herzen
zurück. Sind aber die Venen zu stark gedehnt, können sich
die Klappen nicht richtig schließen und ein Teil des Blutes
fließt wieder in die Beine zurück. Dadurch kann es zu
Schmerzen in den Beinen und Wasserablagerungen im Gewebe
kommen. Dieses läßt die Beine anschwellen.
Ursachen dafür sind:
- Hitze
- langes Stehen auf harten Böden
- langes Sitzen z.B. auf Langstrecken-
flügen (Reisethrombose)
- zu schwaches Bindegewebe
- falsche, ballaststoffarme Ernährung
- Übergewicht, Bewegungsmangel
- erbliche Veranlagung
Wie können Sie ihre Symptome lindern?
1. Legen Sie so oft wie möglich Ihre Beine hoch.
Durch kalte Unterschenkelgüsse erreichen Sieeinen
besseren Abtransport des Blutes aus den Beinen und
die Schwellungen gehen zurück. Spezielle Venengymnastik
stärkt das Muskel- und Bindegewebe.
2. Pflanzliche Venenmittel zum Einnehmen oder Einreiben
verringern die Durchlässigkeit der Venenwände und
lindern die Beschwerden. Bewährt haben sich da z.B.
Rosskastanie, Mäusedorn, Rotweinlaub und Buchweizen.
3. Stützstrümpfe können bei erblicher Vorbelastung
und berufsbedingtem Venenrisiko Erkrankungen vorbeugen.
Sie sollten auch das Mittel der Wahl bei Langstreckenflügen
sein um Reisethrombosen zu verhindern. Bei bereits
bestehenden Venenbeschwerden sorgen Kompressionsstrümpfe
für den nötigen Druck., damit die Venenklappen wieder
ihre Funktion erfüllen können.

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Frage:
Wie kann ich meine Leber wirkungsvoll schützen? |
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Antwort:
Unsere Leber ist mit einem Gewicht von etwa 1500g
die größte und wichtigste Drüse im menschlichen Körper.
Als größtes Stoffwechselorgan verrichtet die Leber neben
der Bildung und Ausscheidung der Gallenflüssigkeit wichtige
Funktionen innerhalb des Kohlenhydrat-, Eiweiß- und Fettstoffwechsels.
Besonders wichtig ist ihre Funktion bei der Entgiftung
des menschlichen Körpers, denn neben den selbstproduzierten
körpereigenen Giften zwingen wir unserer Leber fast täglich
zu Höchstleistungen, etwa durch Schadstoffe aus der Umwelt,
welche wir aufnehmen, eine Lebensweise voller Streß und
Hektik , unregelmäßige und oft zu fette Mahlzeiten, öfter
mal ein oder mehrere Gläser Alkohol und auch die Einnahme
von Medikamenten. Diese Faktoren belasten und überlasten
z.T. unsere Leber. Aber die Leber gehört zu den wenigen
Organen, die sich nicht durch Schmerzen bemerkbar machen
können. Bei einer rechtzeitigen Anwendung geeigneter Leberschutztherapeutika
und einer sinnvollen Ernährungsumstellung kann eine fortschreitende
Leberschädigung verhindert werden. "Lebergerechte" Empfehlungen
für Sie:
- Die 3 Grundnährstoffe Eiweiß, Fett und Kohlenhydrate
dem Körper in einem ausgewogenen Verhältnis zuführen
- die Mahlzeiten auf mehrere kleinere Portionen verteilen
- Alkoholverbrauch reduzieren oder evtl. verzichten
- Auf eine ausgewogene ausreichende Vitamin - und Ballaststoffzufuhr
achten.
Ein sehr gut wirksames und bestens erforschtes Leberschutz-Therapeutikum
ist rein pflanzlichen Ursprungs. Die Früchte der Mariendistel
(lat. Silybium marianum (L.)) aus der Familie der Asteraceae
werden schon seit mehr als 150 Jahren zum Leberschutz
eingesetzt. Ihr wichtigster Inhaltstoff ist das Stoffgemisch
Silymarin, welches in vielen Medikamenten standardisiert
ist. Es wirkt zum einen stabilisierend auf die Zellmembranen
der Leberzellen. So wird das Eindringen von leberschädigenden
Stoffen (Zellgifte) wirkungsvoll verhindert. Zum anderen
werden aggressive Verbindungen unschädlich gemacht. Bei
einer rechtzeitigen Verabreichung von Silymarinhaltigen
Mitteln lassen sich Leberschädigungen vermeiden und/oder
aufhalten.
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Frage:
Wie kann ich meinen Körper in dieser Jahreszeit
gegen Erkältungen schützen ? |
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Antwort:
Das Immunsystem - die Schutzpolizei unseres Körpers
Wir befinden uns wieder in der kalten, nassen
und dunklen Jahreszeit, und wie jedes Jahr wird
es wieder zahlreiche tropfende Nasen, unangenehme
Halsschmerzen und lästigen Husten geben. Schlagen
Sie den Viren und Bakterien doch einfach mal ein
Schnippchen. Mit einem gestärkten Immunsystem können
Sie auch dieser Jahreszeit optimistisch entgegengehen
und ihre schönen Seiten genießen. Vermeiden Sie
starke körperliche Belastungen und Stress. Sorgen
Sie für eine vitamin- und mineralstoffhaltige Kost,
halten Sie sich mit entsprechender Kleidung viel
an der frischen Luft auf und gönnen Sie sich Ruhe
und ausreichend Schlaf.
Wenn Sie an einer chronischen Krankheit wie z.B.
Diabetes und Bluthochdruck leiden oder eine ständige
Einnahme von Arzneimitteln erforderlich ist, empfiehlt
sich eine zusätzliche Einnahme von Vitamin- und
Mineralstoffpräparaten (insbesondere Vitamin A,C,E,B
und Eisen,Selen und Zink.)
Zudem können Sie Ihr Immunsystem mit Echinacin-Präparaten
stärken,die stimulieren auf natürliche Weise ihre
Abwehrkräfte.
Echinacea (Roter Sonnenhut) die Power-Pflanze
für ihre Abwehrkräfte, deren heilende Wirkung schon
die Nordamerikanischen Indianer entdeckt haben.
Seine natürlichen Inhaltsstoffe stärken und schützen
unser Immunsystem.
Mit einer 6-8 wöchigen Kur mobilisieren Sie Ihre
körpereigenen Abwehrkräfte und schützen sich damit
vor einer unangenehmen Erkältung. So kommen Sie
gesund durch den Herbst. Sollte es Sie doch einmal
erwischen, beginnen Sie beim kleinsten Anzeichen
mit der Einnahme von Echinacin-Präparaten, so geben
Sie einer Erkältung keine Chance.
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Frage:
Worin liegt das Geheimnis von grünem Tee? |
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Antwort:
Gemütliche Teestunde bei einer Tasse grünem
Tee...
Grüner Tee ist der älteste Tee
der Welt. Er kommt aus Asien und seine Geschichte
reicht bis weit in das alte China zurück. Anfangs
schätzte man dort den Tee wegen seiner medizinischen
Wirkung. Er brachte z.B. Besserung bei Infektions-
und Erkältungskrankheiten, Magen- Darm- Beschwerden
oder Herz- Kreislauf- Erkrankungen.
Was ist nun das Geheimnis seiner wohltuenden Kräfte
auf Körper und Seele? Lange wurde darüber
gerätselt, bis man die Inhaltsstoffe herausfand.
Grüner Tee enthält ätherische Öle,
Farb-, Gerb- und Bitterstoffe, Vitamine (Beta Carotin,
B1, B2, C, E, K), Mineralstoffe und Spurenelemente
(Eisen, Flur, Kalium, Kalzium, Magnesium, Natrium,
Phosphor, Zink), und er enthält als einziger
Tee die Anti- Tumor- Substanz EGCG. Diese hemmt
das Wachstum von Krebszellen. Die Zusammensetzung
seltener Inhaltsstoffe macht ihn so wertvoll für
uns. Heute macht man ihn sich auch in Pflegeprodukten
für Haut und Haar zu nutze. Dort schützen
seine wertvollen Vitamine und Mineralstoffe vor
negativen Umwelteinflüssen und vorzeitiger
Faltenbildung. Also gönnen Sie sich öfter
mal eine Pause bei einer Tasse grünem Tee.
Tipp:
Achten Sie beim Kauf auf einwandfreie Ware (grüne
Blätter, vakuumverpackt) und die richtige Zubereitung
(kochendes Wasser fünf Minuten abkühlen
lassen, dann erst aufgießen).
Grünen Tee zubereiten:
Schmeckt grüner Tee bitter? Vergessen Sie,
was Sie bislang über den grünen Tee gehört
haben, denn das meiste ist falsch. Grüner Teee
schmeckt weder bitter noch fad, und wenn doch, dann
wurde er ganz einfach falsch zubereitet. Hierin
liegt nämlich das Geheimnis des grünen
Tees: Die Dosierung, Wassertemperatur und die Dauer
des Ziehens beeinflussen in erheblichem Maße
seinen Geschmack, die Teesorte, Wasserhärte
und die Hilfsmittel nicht minder.
Empfehlung:
- Beginnen Sie mit einer einfachen, robusten Teesorte,
und folgen Sie genau der Anleitung für die
Zubereitung:
- Teekanne und -tasse mit heißem Wasser
vorwärmen.
- Kalkarmes, weiches Wasser kurz aufkochen, danach
auf 60 bis 80 °C abkühlen lassen.
- Einen gestrichenen Teelöffel (entspricht
ca. 1 Gramm) Tee pro Teetasse (100 ml) in die
Kanne geben; ab vier Tassen zusätzlich einen
Teelöffel für die Kanne.
- Alles mit heißem Wasser überbrühen,
1-3 Minuten ziehen lassen, nicht umrühren.
- Das Ganze abseihen.
- Den Tee anschließend sofort in die Tasse
gießen; dabei die Tassen erst halb und dann
im zweiten Durchgang ganz füllen.
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